BETA Version
English
Cymraeg
Français
Deutsch
Betws-y-Coed

Betws-y-Coed - Überblick

Betws-y-Coed entstand um ein kleines Kloster im sechsten Jahrhundert und blieb bis zum Aufkommen der Bleiförderung im 19. Jahrhundert ein unbedeutendes, landwirtschaftlich geprägtes Dorf. William Morgan, ein früherer Besitzer des Hauses Tŷ Mawr Wybrnant nahe Betws-y-Coed, war der Erste, der in den 1580ern die komplette Bibel ins Walisische übersetzte. Als Teil des Poststraßenbaus von Holyhead nach London erbaute Thomas Telford 1815 die gusseiserne Waterloo-Brücke über den Llugwy-Fluss am südlichen Dorfeingang. Die Straßenbrücke besteht aus einem einzelnen Bogen aus gusseisernen Rippen. Die äußeren Bogenzwickel auf beiden Seiten zeigen die Inschrift ‘THIS ARCH WAS CONSTRCUTED IN THE SAME YEAR THE BATTLE OF WATERLOO WAS FOUGHT’ (Dieser Bogen wurde im selben Jahr errichtet, in dem die Schlacht von Waterloo gefochten wurde.) zusammen mit den Nationalsymbolen für Wales, England, Irland und Schottland. Mit der neuen Straße entwickelte sich das Dorf zu einer wichtigen Wechselstelle für Postkutschen und der Fremdenverkehr nahm dramatisch zu. Im Jahr 1868 wurde die Straße um eine Bahnverbinding von Llandudno ergänzt, welche zusätzlich zum Stadtwachstum beitrug. Über das gesamte 19. Jahrhundert hinweg zog das Dorf eine Vielzahl an international bekannten Landschaftsmalern an. John Cox war 1844 der erste britische Landschaftsmaler, der im Royal-Oak-Hotel abstieg. Während eines seiner späteren Besuche bemalte er sogar das Aushängeschild des Hotels, welches noch heute besichtigt werden kann. Zum Schutz gegen Wind und Wetter hängt es jetzt allerdings im Haus. Der norwegische Maler Hans Frederik Gude wohnte für einige Zeit in den 1860ern mit seiner Familie in Betws-y-Coed, und der italienische Maler Onorato Carlandi kehrte 30 Jahre lang nach seinem ersten Besuch 1880 immer wieder hierher zurück. Die Dorfarchitektur hat bis heute einen Großteil ihres viktorianschen Charakters erhalten. Der Wandertourismus liefert heutzutage die Haupteinnahmequelle für Betws-y-Coed dank seiner Lage in einer fluss- und wasserfallreichen Waldlandschaft.

Reiseberichte

About Us

This website was developed by a team of researchers and academics across a range of institutions and funded by the AHRC.

Terms of Use

Get in Touch